Aussenanlagen - Gartenhaus


Der Bau unseres Gartenhauses als Abschluss für den Zaun (Zaunbau)


Ausgangssituation

Das Gartenhaus, das wir bereits besitzen (das Foto stammt aus der Errichtungszeit 1999), soll in die Ecke an der Schmalseite unseres Grundstücks umziehen. Dadurch wird die Zaunlücke gefüllt und ein Sichtschutz zur nachbarlichen Einfahrt geschaffen. Bei der Gelegenheit werden wir auch ein neues Dach für das Häuschen bauen müssen, denn das alte war so gekürzt, dass es Platz für den Baumstamm ließ. Vor dem Häuschen soll außerdem noch eine kleine Pflasterfläche entstehen.
 

10.07.05 Fundamente

Mit Betonkellerwandsteinen auf der verdichteten Füllkiesanfüllung des Hauses beginnen die Arbeiten am "Unterbau" für das Gartenhaus. So wollen wir verhindern, dass Ratten/Mäuse und ähnliches Getier den trockenen Raum unter dem Häuschen besiedeln.
 

11.07.05

Eine ganze Tonne Füllkies war nötig, um die rechte Grundstücksecke höherzulegen.
 

12.07.05

Die Fundamente sind fertig. Kies ist als Sauberkeitsschicht eingebracht.
 

13.07.05 Abbau

Wir haben das Häuschen zerlegt und die Teile in das Nebengebäude geschleppt, damit ich sie morgen unabhängig vom angekündigten Regenwetter lasieren kann.
 

14.07.05 Lasieren

Der halbe Tag ist mit Materialbeschaffung für die weiteren Arbeiten draufgegangen, die andere Hälfte mit Lasieren - natürlich in meiner Lieblingsfarbe schwarz.
Außerdem hat Michael noch die Lagerhölzer abgelängt und ich habe schon mal eine Seite lasiert (schwarz, wie auch sonst?).
 

15.07.05 Lager

Während die restlichen lasierten Seiten der Lagerhölzer trockneten, habe ich die obersten Hangflorsteine im Bereich des geplanten Aufstellplatzes entleert und mit Kies gefüllt, damit sich dort keine Unkräuter ansiedeln.

Auf Mörtelbatzen haben wir die Lagerhölzer aufgesetzt, damit sie unterlüftet werden (konstruktiver Holzschutz). Da das Holz keinen direkten Kontakt zum Mörtel haben soll, liegt jeweils eine Sperrfolie (wie beim Mauerwerk) dazwischen.
 

15.07.05 Aufbau

Das Häuschen ist wieder zusammengebaut und mit neuer Dachpappe eingedeckt.

In die Hangflorstützsteine neben dem Haus haben wir noch 15 - 20 cm hoch Grobkorn (= riesige Kiesel) eingefüllt.
 

16.07.05 Restarbeiten

Heute haben wir nur zwei neue Blendbretter für den vorderen Dachüberstand zugeschnitten und lasiert.
 

18.07.05

Das Drahtgeflecht soll verhindern, dass Nagetiere sich unter dem Gartenhaus einnisten.

Die Blendbretter sind montiert, der Zaunabschluss ist an die Hausposition angepasst, der sichtbare Rahmen des Bodens ist auch lasiert und eine Latte drückt das Drahtgeflecht an den Seiten fest auf die Lagerhölzer.
 

02.08.05

Das Drahtgeflecht ist rundum noch ein zweites Mal (an den Lagerhölzern) befestigt.
 
 

12. - 13.08.05 Unterbau Terrasse

Vor das Gartenhaus soll noch eine kleine Terrasse. Also wurde dort der Boden per Minibagger ausgekoffert (und der Mutterboden dem Nachbarn vererbt) und anschließend mit Kies und Schotter wieder verfüllt. Etwas Sand zum Pflastern liegt auch schon vor Ort sowie die Pflastersteine, gebrauchte Grauwacke als Klein- und Mosaikpflaster.

Und weil wir gerade den Minibagger da hatten, haben wir auch im restlichen Garten noch etwas gewütet, um Platz zum Rangieren bzw. für weiteres Baumaterial zu schaffen. Übrigens haben wir den Minibagger und den Vibrationsstampfer bei Kreitz-Ostermann geliehen.
 

17.08.05 Randsteine Terrasse

Die ersten Randsteine aus Grauwacke-Großpflastersteinen sind in Mörtel gesetzt.
 

11.09.05 "Hausanschlüsse"

Ein Wasserhahn und die Stromzuleitung sind montiert, aber durch den schleppenden Ablauf beim Hausbau sind beide noch tot.
 
 

17. - 18.09.05 Pflaster Terrasse

Früher gab es Ministeck, heute sind es Mosaik-Pflastersteine, mit denen man sich die Zeit vertreiben kann.
 

7.10.05

Der linke Pflasterrand ist nochmals aufgenommen und durch "geköpfte" Großpflastersteine im Mörtelbett ersetzt, damit die Umrandung harmonischer aussieht.
 

26.06.06

Um die "tote Ecke" hinter dem Gartenhaus zu nutzen, ist ein kleiner "Anbau" geplant. Also habe ich wieder mal eine Tonne Füllkies geholt und den "Baugrund" nivelliert. Außerdem habe ich Betonsteine für die Fundamente besorgt und Fertigmörtel bei Klösters bestellt.
 

27.06.06

Die Fundamentsteine sind so gesetzt, dass zum Nachbargrundstück hin noch ausreichend Platz für einen Dachüberstand und Regenwasserableitung gegeben ist. Unter dem Mörtel an den Endstellen verbirgt sich übrigens ein Mauerwerk aus flachen Kieselsteinen (ich mochte die Betonsteine nicht einkürzen).
 

30.06.06

Als Sauberkeitsschicht ist Kies eingebracht.
 

01.07.06 - 02.07.06

Die Lagerhölzer sind zugeschnitten, lasiert...
 

06.07.06

... und auf Mörtelpolstern ausgerichtet. Dadurch wird das Holz gut umlüftet. Eine Folie trennt dabei die beiden Werkstoffe voneinander.
 

09.07.06

Die Hölzer sind durch Edelstahlschrauben miteinander verbunden. Die Hangflorsteine am schmalen Ende sind mit sehr großen Kieseln (Überkorn) gefüllt.
 

14.07.06

Die ersten 7m des Versorgungskanals für Wasserleitungen in Richtung Schuppenwand und Gartenhaus sind durch den fast steinharten Lehmboden gegraben. Vorher mussten auch noch 3 Schubkarren großflächig verteilten Kalkschotters in diesem Bereich beseitigt werden. Beides waren ziemlich anstrengende Arbeiten.
 

15.07.06

Weitere 15m Versorgungskanal sind gebuddelt; natürlich mit gutem Abstand zum Haus - falls seitens IBG dort noch einmal gearbeitet werden muss. Außerdem wurde bereits die Abzweigung Richtung Schuppenwand begonnen.
 

17.07.06

Druckrohr für die Wasserversorgung und das Stromkabel (Erdkabel in Panzerrohr) sind im Sandbett verlegt und der Graben ist wieder verfüllt. Erst später (vgl. 15.07.06) werden wir das Stromkabel an der Außenleitung des Hauses anschließen können.
 

07.10.06

Der Rest der Fertigmischung Sakret Pflasterfugenmörtel, der vom Verfugen der Einfassung unseres "Sandgartens" übriggeblieben war, reichte genau für das Verfugen der Terrasse vor dem Gartenhäuschen.
 

[Fortsetzung: Schuppenwand]


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