Aussenanlagen - Nebengebäude


Der Bau unseres Nebengebäudes

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29.07. - 1.08.2004 Vorbereitungen

Wir roden den Bereich, in dem das Nebengebäude stehen soll, demontieren den Zaun und bereiten das Schnurgerüst vor, nachdem unsere Grobabsteckung ja demoliert worden ist (vgl. Rohbau, 23. Juli).
 

2.08.2004 Schnurgerüste

Die Schnurgerüste sind eingemessen. Hoffentlich macht diesmal keiner etwas kaputt! Das Nebengebäude wird übrigens 9 m x 6,42 m gross werden (L-Form).
 

5.08.2004 Fundamentgräben

Ein Mitarbeiter der Firma BTR - Thamm begann in den kühleren Nachmittagsstunden mit den Baggerarbeiten. Michael und ich stellten uns mit Schubkarren auf und er lud uns jeweils eine Minibaggerschaufel voll auf. So konnten wir eine beachtliche Menge des Erdaushubs an die gewünschten Anfüllbereiche des Garten fahren.
 

6.08.2004 Betonfundamente

Die Fundamente sind von BTR - Thamm gegossen worden.
 

7.08.2004

Beim Nachmessen ist mir heute aufgefallen, dass die Fundament im hinteren Bereich von der Ideallinie abweichen, d. h. sie laufen etwas schräg weg von der Nachbargrenze. Ich habe dies dem Gesellen, der die Fundamentgräben gebaggert hatte, gezeigt. Er meinte es sei unproblematisch: er wird etwas mit dem Spaten abgraben und Beton nachgießen.

Der nächste Nachbar bedient sich am Erdaushub der Garage. Auch er braucht Mutterboden für seinen Garten.
 

13.08.2004

Für die nachzuarbeitende Fundamentecke wurde das Loch ausgehoben. Ich habe Betonhohlsteine für die ersten 9 m Mauerwerksbasis geholt.
 

16.08.2004

Die Fundamentecke wurde nachbetoniert.
 

18.08.2004 Betonsteine

Die Betonsteine an der Grundstücksgrenze sind gesetzt.
 

28. - 29.08.2004 Pflaster besorgt

Unsere Elektroinstallationfirma EKA hat bei Umbauten an ihrem Firmensitz alte Kasernenklinker in Massen abgebrochen - wir haben uns ein paar davon geholt. Sie sollen später als Pflaster im Inneren des Nebengebäudes verwendet werden, das keine Betonbodenplatte erhalten wird.
 

16. - 17.10.2004 Betonsteine

Am Wochenende haben wir 28 Beton-Kellerwandsteine auf den Fundamenten unseres Nebengebäudes angebracht.
 

20.10.2004

Endlich ist die erste Reihe fertig. Bei der zweiten Reihe geht es durch den planen und ausgerichteten Untergrund viel schneller. Wir haben Spaß am Mauern bekommen und waren fast schon traurig als der Mörtel alle war.
 

22.10.2004

Während einer kurzen Baggerpause haben wir weiter Betonsteine gesetzt und mit Mörtel verfüllt.
 

26.10.2004

Die zweite Reihe Betonsteine ist fertig. Jetzt ist nur noch eine kleine "Schubkarren-Ausfahrt" offen, denn die Erde im "Inneren" muss noch umgelagert werden, um den Gartenteil zwischen Haus und Nebengebäude (über der frisch verlegten Hausdachentwässerung) anzufüllen.
 

29.10.2004

Wir haben ein paar Kubikmeter der Erde, die sich im "Inneren" des Nebengebäudes befand, nach hinten in den Garten gefahren.
 

30.10.2004

Die elektrische Verbindung Haus - Nebengebäude steht. Wir haben die Leitungen durch eines der beiden KG-Rohre geführt.
 

12.11.2004

Die erste Portion aus 30 qm Kalksandsteinen wurde angeliefert.
 

13.11.2004

Am Samstag haben wir mal wieder geschippt und die letzten Kubikmeter Aushub aus dem Nebengebäude entfernt.
 

14. - 17.11.2004 Mauerwerk

Die erste Kalksandsteinlieferung ist vermauert: 2 Wände stehen.
 

10.12.04

Fast im gesamten zukünftigen Inneren unseres Nebengebäudes ist als Sauberkeitsschicht Füllkies eingebracht.
 

19. - 2.04.2005

Alle Wände stehen, Torstürze und Rähm sind gegossen - die Osterferien wurden "sinnvoll" genutzt.
 

6.04.2005

Die Torstürze sind ausgeschalt, aber sicherheitshalber noch von einer Stütze gehalten.
 

23.04.2005

Als Feuchtigkeitsschutz haben wir den Bitumenanstrich rundum 50 cm hoch fertiggestellt und auf den IPE160-Träger sicherheitshalber einen Rostschutzanstrich aufgetragen.
 

12.05.05 - 17.05.2005 Dachstuhl

Am Donnerstag vor Pfingsten wurde das Holz für den Dachstuhl von der Fa. Pegels geliefert. Samstags zogen wir dann erst einmal los, um Befestigungsmaterial zu kaufen. Bis zum Abend des Pfingstdienstag war der Dachstuhl fertig gerichtet.
 

18.05.2005 - 20.05.2005

Jeden Abend ein bißchen mauern ... so sind die drei "Giebel" unseres Nebengebäudes fertig geworden (eine Steinreihe hoch).
Leiter ran hochklettern und los - erst wollte ich die Sache ganz beherzt in die Hand nehmen, mußte aber feststellen, dass das Dach von oben viel viel viel höher wirkt als von unten. Michael erbarmte sich und verbannte mich zurück auf den Boden als Handlanger. Er selbst mauerte beängstigend leichtfüßig auf den Sparren laufend alleine in luftiger Höhe.
 

22.06.05

Die Verbretterung ist nicht nur oben, nein, sie ist auch schon halbwegs mit Kammnägeln befestigt.
 

24.06.05 und 26.06.05

Ca. 500 Edelstahlschrauben halten die Bretter nun an Ort und Stelle. Mit Planen haben wir das Gebäude (hoffentlich) regensicher gemacht,denn bevor wir den Dachdecker bestellen können, muss noch das Holzgerüst vom Vordach fertiggestellt werden.
 

2.06.05 und 03.07.05

Zwei der vier 80 cm tiefen (damit frostsicheren) Punktfundamente, bestückt mit einem H-Pfostenträger für das Pergolavordach, sind fertig betoniert.
 

7.07.05

Ich habe unsere eigenen Bauabfälle verladen, um sie zum Recyclingwerk zu fahren. Dabei habe ich gut versteckt hinter den übrig gebliebenen Kalksandsteinen im Inneren des Nebengebäudes Bauschutt vom Haus gefunden! Ist zwar nicht viel, aber ist trotzdem eine Sauerei! Das werde ich nicht auf meine Kosten beseitigen!
 

9.07.05

Die vier Punktfundamente für das Pergolavordach sind fertig. Im Inneren habe ich einen Teilbereich ca. 1,25 m hoch mit Bitumen angestrichen, damit diese Zone nicht so verschmutzungsanfällig ist.

Es wird Zeit, die Installation zu planen und das Gebälk zu bestellen.
 

12.07.05

Die Installation ist fertig geplant. Heute war dann das große Bestellen angesagt:
  1. Gebälk für das Pergolavordach (Fa. Kühnel, Grefrath)
  2. Klinker (Bauking, Iserlohn)
  3. Rohrmaterial, Fittings, etc. für Wasserleitungen (Aqua-Technik)
 

22 - 24.07.05 Putz + Installation

Aussen trocknet der Unterputz (Zementputz; muss vermutlich 5 - 6 Wochen stehen, bevor der Edelputz aufgetragen werden kann), innen liegen die ersten Wasserleitungen. Dummerweise ist der Verteiler nicht dicht, denn die mitgelieferten Anschlüsse haben ein zu kurzes Gewinde, so dass die Dichtung nicht angepresst wird (auch eine zweite eingelegte Dichtung vermochte das Problem nicht zu lösen). Gefrustet haben wir uns daraufhin noch ein bißchen mit Vorarbeiten für die Elektroinstallation amüsiert.
 

26.07.05

Von Aqua-Technik traf eine Nachlieferung mehrere Passstücke ein, die die Dichtigkeit der Verteileranschlüsse herstellen sollen. Weder die Teile noch die Lieferung wurden berechnet - Service!
 

29.07.05 Klinkern begonnen

Die untersten 50 cm des Mauerwerks sind mit Bitumenbahn als Abdichtung gegen Feuchtigkeit abgeschweisst. Und die ersten Klinkerreihen stehen auch schon.

Wer sich für Tipps zum Klinkern interessiert, kann hier nachlesen, da ich Details im Bautagebuch des Nebengebäudes nicht mehr beschreiben werde.
 

30.07.05

Noch mehr Klinker angebracht...
 

31.07.05

... und immer noch geklinkert. Mit den nachgelieferten Teilen (vgl. 26.07.05) haben wir außerdem die Wasserinstallation vollendet und einer Dichtigkeitsprüfung per Anschluss an den Gartenschlauch unterzogen. Dicht war es, aber dem Verteiler trauen wir trotzdem noch nicht ganz.
 

02.08.05 Holz für den Vorbau

Das Holz für den Vorbau wurde von der Fa. Kühnel angeliefert. Die senkrechten Pfosten sind aus Eiche und die Sparren, Pfetten und Verstrebungen aus Lärche. Ich habe direkt noch alles schwarz lasiert.
 

03.08.05 Beginn Vorbau aufstellen

Die Pfosten haben wir dank der Tipps des Schreinermeisters Guido Krahmer-Moellenberg lotrecht aufgestellt und gesichert. Auch die weitere Vorgehensweise hat er uns noch schnell erklärt. Sehr interessant dabei: die Pfosten werden erst ziemlich zum Schluss an die Punktfundamente angeschraubt. Darauf wären wir alleine gar nicht gekommen. Außerdem sollen wir ausschließlich Kammnägel verwenden, da diese die Materialbewegungen besser ausgleichen als Edelstahlschrauben. Riesigen Dank!
Die Oberkante aller Pfosten sind übrigens per Schlauchwaage auf gleiche Höhe eingemessen. Weil die Punktfundamente fast exakt gleich hoch waren, mussten die vorderen drei Eichenbalken nur auf gleiche Länge gesägt werden - der einzelne hintere blieb 2,45 m lang.
 

04.08.05

Und wieder nur geklinkert.
 

05.08.05

Trotz strömenden Regens haben wir gearbeitet - Klinkern kann man bei so einem Wetter nicht, also ging es am Vorbau weiter. Die vorderen Pfettenteile wurden an der Verzapfungsstelle ausgesägt. Dann haben wir die Einzelteile dank Gerüst relativ problemlos auf die Pfosten gehievt. Damit sie dabei nicht nach hinten abstürzten, sind kleine Brettchen an die Pfosten genagelt. Die Verzapfung in der Mitte wird erst einmal von einer kräftigen Schraubzwinge gehalten. Mit weiteren Brettchen ist das Werk nun erst einmal fixiert. Im vorderen Bereich ist die Pfette übrigens mit Winkeln am Mauerwerk befestigt.

Die Fotos sind übrigens vom Folgetag, wollte meine Kamera nicht tränken. :-)
 

06.08.05

Morgens geklinkert (Pfettenkopf ummauert, Winkeleisen über Toröffnung mit Rollschicht versehen), ab mittags im Regen weiter gezimmert. Per Flacheisen ist der Verzapfungsbereich der vorderen Pfettenteile fixiert. Die hintere kleine Pfette musste angepasst und ebenfalls am Mauerwerk befestigt werden. Die Pfosten sind im rechten Winkel zum Verlauf der Pfetten ausgerichtet und mit Winkeln an den Pfetten befestigt. Die Sparren haben wir nur hochgelegt und grob vorverteilt. Jetzt kann man sich vorstellen, wie es mal werden wird.
 

07.08.05

Die Sparren sind gleichmäßig verteilt und an der vorderen Pfette mit Sparrenankern befestigt. Auch dabei war das Gerüst wieder eine riesige Arbeitserleichterung. Ein Sparren ist zudem bereits hinten fixiert. Dadurch sind die vorderen Pfosten auch in der dritten Dimension nahezu lotrecht. Die Montagebrettchen konnten wieder von der vorderen Pfette gelöst werden.
 

08.08.05 Vorbau steht

Die Eichenpfosten sind mit schweren Edelstahlschrauben befestigt und die Aufbauhilfen entfernt. Das Gebälk steht nun endlich alleine.
Außerdem gab es noch ein bißchen zu klinkern.
 

09.08.05 Elektroinstallion begonnen

Der Klinker ist fertig. Innen geht es mit Elektrik weiter.
 

10.08.05

Ein 12stündiger Elektroinstallationsmarathon liegt hinter uns. Das meiste ist geschafft.
 

13.08.05

Im Gebäudeinneren haben wir aufgeräumt und dann den Untergrund verdichtet, da wir ja darin herumgewühlt hatten, um ein paar Leitungen (vgl. 22 - 24.07.05) in ein Sandbett zu legen.
 

15.08.05

Mit 2 Tonnen Füllkies habe ich unsere Matschecke hinter dem Nebengebäude trockengelegt. Hoffe ich zumindest.
 

18.08.05

Die Fa. Kühnel hat uns erneut beliefert. Dieses mal sind es 12 qm Lärchenholz, das wir als Blendbretter für den Dachrandabschluss verwenden werden.
 

19.08.05 Klinkerfugen

Von der Fa. Sapsiz, die auch an unserem Haus ordentlich gearbeitet hatte, wurde der Klinker verfugt.
 

20.08.05 Elektroinstallation fertig

Und die Bauherren sprachen: "Es werde Licht." Und es ward Licht.

Die Elektroinstallation ist fertig geworden. Im Nebengebäude haben wir jetzt schon vier Lampen angeschlossen, fünf weitere für die Aussenbeleuchtung müssen wir noch besorgen. Natürlich sind alle einzeln schaltbar und dazu gibt es noch zwei Wechselschaltungen. Mehr als manche Baufirmen für ein EFH vorsehen.
 

27.08.05

Zuerst haben wir die Schalungsränder nachgearbeitet und dann Teichfolie verlegt, um das Dach winterfest und etwas dauerhafter regendicht zu machen. An einigen Kanten sind Dachlatten mit leichtem Überstand befestigt, damit das Wasser (sofern der Wind mitspielt; eigentlich müsste man 15 cm hoch aufkanten) dem Gefälle folgend an den vorgesehenen Stellen abläuft. Und wenn es doch mal vom Sturm an den Latten hochgedrückt wird, läuft es zumindest nicht an der Fassade herunter, sondern tropft ab.
So sparen wir zuerst einmal Geld. Falls wir dann im Frühling endlich im Häusle wohnen sollten und unser Lieblingsdachdecker (der Trockenbauer vom Haus) Zeit hat, wird richtig abgedichtet. Die Folie bekommt dann eine zweite Chance im Zuge der Dachgartengestaltung (Holzkasten-Beete auskleiden) und vielleicht auch im Hausgarten (Bachlauf? Brunnen? Mini-Teich?).
 

29.08.05 - 11.09.05

Wieder mal streiche ich: die Blendbretter werden peu a peu schwarz.

Letztendlich ist die Anstreicherei auch mal wieder überstanden und die ersten 9 m der Blendbretter sind montiert.
 

13.09.05 Grundieren

Der Zementputz hatte ausreichend Zeit abzubinden (> 6 Wochen), so dass wir Tiefengrund streichen konnten.
 

17.09.05

Mit speziell auf den Farbputz abgestimmtem farbigem Tiefengrund haben wir die verputzten Wände erneut angestrichen.
 

18.09.05 Farbputz

Der letzte Anstrich mit farbigem Putz von der Rolle ist auch geschafft. Weil das Material sehr zähflüssig war und sich nicht so leicht mittels Farbroller auftragen ließ, haben wir es mit Quast (Kleisterpinsel) und Pinsel gemacht. Die Strukturierung der Oberfläche war sowieso schon durch den Zementputz vorgegeben.
 

04.10.05

Die Blendbretter an der Rückseite hängen. Diese Arbeiten halten ganz schön auf: Gerüst bauen, zuerst eine Unterkonstruktion andübeln, dann die Nut-Feder-Bretter zuschneiden, so dass sie die Pfette umschließen, anschrauben, Schnittstellen und Bohrungen nachlasieren und zum Schluss schwarze Streifen (*seufz*) im Farbputz ausbessern, Gerüst abbauen
 

05.10.05 Pflastern im Gebäudeinneren begonnen

Weil die alten Kasernenklinker im Weg sind und ich heute endlich eine Quelle für Überkorn (größere Kiesel) gefunden habe, haben wir mit dem Pflastern im Inneren des Nebengebäudes begonnen und etwa die Hälfte der Einfassungen im Sandbett verlegt.
 

06.10.05

Ich probiere aus, wie man ein Kieselpflaster im Mörtelbett anlegt.
 

07.10.05

Das Kieselpflaster erzeugt innerfamiliäre Begeisterung. Also wird weitergemacht.
 

08.10.05 - 9.10.05

Noch nicht einmal die Hälfte der Fläche ist geschafft, aber es sind bereits an die 800 kg Kiesel verarbeitet.
 

10.10.05

Zwischen den Pfosten des Vorbaus haben wir einen schmalen Streifen eingeebnet bzw. mit mörtelähnlichem Material aufgefüllt, um ein paar Randsteine zu setzen. Die Höhe haben wir mittels Schlauchwaage und Schnur so festgelegt, dass sich ein Gefälle von 2% weg vom Gebäude ergeben wird.
 

11.10.05

Die ersten Randsteine sind in Mörtel gesetzt.
 

12.10.05

Ein paar Randsteine sind heute noch dazugekommen und die gestern gesetzten sind verfugt. Innen habe ich nur ein einzelnes Kieselpflasterfeld geschafft - irgendwie war da heute der Wurm drin.

Am Vorbau sind die kurzen schrägen Balken (wie auch immer sie heißen mögen) zwischen Pfosten und Pfette montiert, damit die Holzkonstruktion nicht seitlich wegknicken kann.
 

13.10.05

Während ich weiter Kiesel verpflastert habe, hat Michael an der fast 9 m langen Gebäuderückseite die zweite Reihe Blendbretter angebracht.
 

14.10.05

Gut, dass wir im Nebengebäude schon Licht haben. So ließ sich das Kieselpflaster noch bis in die Dunkelheit hinein legen.
 

16.10.05

Die letzten beiden Felder Kieselpflaster sind fertig. Jetzt müssen nur noch die kleineren Restflächen angelegt werden.
 

22.10.05 und 23.10.05

Ein Großteil der Restflächen ist gepflastert.
 

29.10.05

Wahnsinnsarbeit beendet - die Kiesel sind verlegt.
 

30.10.05

Michael hat Holzarbeiten gemacht: innen hat er 4 Latten als Führung für Bretter befestigt, so dass man bei Bedarf das Gebäude unterteilen kann und an der Strassenseite hat er die Blendbretter angebracht.
Währenddessen habe ich etwas Sand in die "Plattenfugen" des Kieselpflasters gestreut, weil die Pflasterfugenmasse (ein Sand-Kunststoff-Gemenge) sündhaft teuer ist. Danach habe ich die Klinkerränder der Pflasterfläche ergänzt.
 

31.10.05

Wir haben einige Bretter abgelängt und zwischen die Führungen gelegt.
 

1.11.05

Das Kieselpflaster ist mit Pflasterfugenmasse gefüllt. Als Nebeneffekt glänzen die Steine übrigens, als wären sie nass und kommen so besser zur Geltung. Die nächsten 7 Tage darf die Fläche lt. Verpackungstext noch nicht belastet werden. Zur Sicherheit habe ich alle Zugänge mit Bretterkreuzen blockiert.
 

12.11.05

Unsere letzten gelbroten Egernsunder-Handstrichverblender sind in das Nebengebäude geschleppt und ordentlich gestapelt. Dort können sie die nächsten Jahre darauf warten, dass wir eine Idee haben, was genau wir mit Ihnen anfangen wollen.
 

10.12.05

Wir haben die Toreinfahrten mit spezieller reißfester Folie verschlossen, wie sie auch bei Baugerüsten verwendet wird. So ist das Gebäude winterfest.
 

25.06.06

Im Nebengebäude nisten die Schwalben - also stören wir nicht und basteln erst mal außen weiter.
 

03.07.06

Unter der Pergola ist der Boden ausgekoffert und geglättet.
 

05.07.06

5 m3 Kalkschotter warten darauf, in das Planum unter der Pergola geschippt zu werden.
 

06.07.06

Der Schotter ist eingebracht und die Einfassung bis auf eine "Schubkarreneinfahrt" mit Großpflastersteinen ergänzt.
 

10.07.06

Auf einer etwas aufwendigen Unterkonstruktion (der Abstand Kalksandsteinmauerwerk - Klinker musste ausgeglichen werden) sind die Blendbretter über der hausseitigen Toreinfahrt des Nebengebäudes montiert. Anschließend habe ich zum Frust des Bauherrn die Teichfolie wieder darübergeschlagen und mit Dachpappstiften befestigt. Außerdem ist der Gebäudeteil, in dem sich das Schwalbennest befindet, leergeräumt. Mittlerweile stört es die Nistenden nicht mehr, wenn wir am Boden herumwuseln - also kann es in den nächsten Tagen mit der Bodengestaltung losgehen.
 

12.07.06

Die restlichen Kasernenklinker sind schon wieder im Weg. Also habe ich sie als Einfassungssteine im hinteren Teil des Nebengebäudes verarbeitet. Sie liegen auf verdichtetem Sand im Mörtelbett. Nur ein kleines Teilstück fehlt noch ...
 

13.07.06

... aber ist nun auch erledigt. Mit dem restlichen Mörtel habe ich die vergangene Woche gesetzten Großpflastersteine im Pergolabereich verfugt.
 

14.07.06

Wieder einmal war eine etwas aufwendigere Unterkonstruktion zu erstellen, bevor wir die letzten Blendbretter aus Lärchenholz anbringen konnten. Wir haben nicht umsonst diese Arbeiten so lange vor uns hergeschoben.

Danach haben wir die Teichfolie auf dem Dach nochmals ausgerichtet und die Kanten an den Blendbrettern befestigt, damit sie nicht mehr flattern. Anschließend wanderten auch noch die letzten Kalksandsteine zum Beschweren hinauf, denn diese provisorische Abdichtung wird uns wohl noch mindestens ein Jahr erhalten bleiben müssen.
 

16.07.06

Bei aller Wühltätigkeit (vgl. Innenausbau 2, Schuppenwand und Gartenhaus am 15. und 16.07.06) musste auch noch die Dachentwässerung des Nebengebäudes vorbereitet werden. Da wir ein Gründach planen, haben wir einen Hofsinkkasten gesetzt, in den das Wasser aus dem Fallrohr der Dachrinne später einmal hineinplätschern kann. Laub, Schmutz, etc. werden dabei in einem "Schlammeimer" zurückgehalten.
 

18.07.06

Die Schwalbenküken sind geschlüpft.

Wir haben den schmalen Streifen hinter dem Nebengebäude geschottert.
 

19.07.06

Der Schwalbenfamilie war heute reichlich warm. Uns auch. Die Morgenfrische haben wir genutzt, um das alte Gartentörchen so weit aufzuarbeiten, dass es wiederverwendbar ist. Ein Pfostenträger ist eingeschlagen und zusätzlich mit Beton im oberen Bereich gesichert. Daneben haben wir noch Großpflastersteine in Beton gesetzt.
 

22.07.06

Eine Kernbohrung ziert nun auch das Nebengebäude.
 

24. und 25.07.06

An einer Giebelwand sind aus Betonpflaster "Schächte" gemauert. Einer soll als Sickerschacht unter dem Wasserhahn fungieren und der andere Pflanzen beherbergen. Die letzte Lage wird später aus dem gleichen Material erstellt, das für die Pflasterflächen verwendet werden soll.
 

07.08.06

Bei der Schwalbenfamilie war Flugtraining "außer Haus" angesagt. Danach ging es noch ein letztes Mal zur Übernachtung in unser Nebengebäude.
 

22. und 23.12.2006 Tore

Die seitlichen Torlaibungen der hausseitigen Tore sind erstellt. Da man an der Klinkerschale nichts fest machen darf, musste die Luftschicht mit Metallplatten (benutzen Zimmerleute für Balkenverbindungen, heißen Lochplatten) überbrückt werden. Über je drei solcher "Metalllaschen" hat Michael jeden Balken gründlichst am Kalksandsteinmauerwerk angedübelt. Markiert hat er die Bohrstellen übrigens in Windeseile durch Aufsprühen von Zinkstaubfarbe.
 

31.12.06 und 02.01.2007

Silvester haben wir im Wohnzimmer unsere erste Tür für eines der beiden Einfahrtstore gebaut und draußen beidseitig schwarz gebeizt. Auf der Rückseite sind drei Riegel, die durch diagonal verlaufende Bretter ergänzt werden (die Bretteranordnung ähnelt einem "Z").
Oben an der großen Toröffnung haben wir einen Querbalken angebracht, damit die selbstgebaute Zargenkonstruktion ausgesteift wird. Nachdem die Tür zwei Tage im Nebengebäude Zeit zum Trocknen hatte, konnten wir sie aufhängen. Die Befestigung der Metallhalter am Tor ist mit normalen Holzschrauben und Unterlegscheiben improvisiert ... (irgendwer ... ich ... hat wohl bei der Materialbeschaffung etwas übersehen).
 

04.01.2007

Ganz tapfer hat Michael trotz strömenden Regens die beiden letzten Balken an den Laibungen des zweiten Einfahrttores angebracht (die Balken sind natürlich gerade, durch die Verzerrung des Kameraobjektivs wirken sie auf dem Foto nur etwas gebeugt).
 

05. und 06.01.2007

Der zweite Torflügel ist gebaut und lasiert.
 

13.01.2007

Beide Torflügel sind nun mit den *richtigen* Schrauben befestigt und der Mechanismus zum Verriegeln ist angebracht. Als nächstes müssen die Flügel noch abgelängt und die Schnittflächen an der Oberkante mit Metall umbördelt werden, damit kein Wasser in das Hirnholz eindringt.
 

27.03.2007

Die Bauabnahme durch die freundliche Dame vom Bauamt ist erfolgt.
 

08.04.2007

Zu Ostern gab es von Michaels Eltern vier Spatzennistkästen (durch Umbau aus gewöhnlichen Meisennistkästen entstanden), die wir außen direkt schwarz gebeizt haben, damit sie länger halten.
 

09.04.2007

Die Spatzennistkästen hängen als "Reihenhäuser" an der unserem Garten zugewandten verputzten Seite des Nebengebäudes. Durch den dort aus diesem Grund großzügig bemessenen Dachüberstand sind sie gut geschützt.
 

07. und 08.07.2007

Die Einfassung aus Großpflastersteinen am Nebengebäude ist vollendet und die waagerechten Hartholzbalken sind - nachdem sie ausreichend bewittert waren - schwarz gebeizt worden.
 

23 und 24.07.2007

Ca. 3,7 t Split sind unter der Pergola verteilt.
 

26.07.2007

Die vier senkrechten Hartholzpfosten vor dem Flechtzaun sind schwarz gebeizt worden.
 

06.08.2007

Die letzten Splitreste sind unter der Pergola verteilt und abgerüttelt.
 

07.08.2007

Zwei Pakete Betonplatten für den Bereich unter der Pergola wurden angeliefert (das andere steht auf der gegenüberliegenden Seite der Einfahrt). Bei der Gelegenheit hat der Fahrer auch noch die Klinkerpaletten versetzt, so dass wir die Einfahrt endlich wieder benutzen können.
 

08.08.2007

Das Sandbett für die Betonplatten ist grob vorbereitet.
 

28.08.2007

Die Pergola des Nebengebäudes ist grob mit wasserfesten Platten beplankt (einige einzupassende Stücke fehlen noch) und vorübergehend mit Folie abgedeckt.
 

29.08.2007

Unter der Pergola sind heute die Betonplatten verlegt worden.
 

11.09.2007

Als Einfassung für die Betonplatten erstelle ich mal wieder ein Kieselpflaster - verlegt in Estrichfertigmischung, die ich als Sackware bei Hornbach erstanden habe. Netterweise hat man mir dort sogar die 40kg-Säcke in den Pferdehänger eingeladen. Ich bin jedesmal begeistert, wie freundlich die Mitarbeiter im Hornbach-Markt Krefeld sind.
 

12.09.2007

Die Kieselpflasterung wird langsam aber sicher fortgeführt...
 

17.09.2007

Die letzten Holztafeln am Vordach sind angebracht. Dafür mussten ein paar Balken abgehobelt werden. Das habe ich aber mit dem Elektrohobel zu meiner eigenen Überraschung problemlos und schnell geschafft. Ein Dachrinnenteilstück ist halbherzig angebracht (weil es nicht ewig bei diesem Teilstück bleiben soll) und auch die erste Bitumenbahn liegt an Ort und Stelle, ist aber noch nicht vollständig befestigt, weil die hereinbrechende Dunkelheit die Arbeiten boykottierte. Außerdem sind noch ein paar Tonnen Sand im "Sandgarten" verteilt.
 

19.09.2007

Das Kieselpflaster ist um ca. 3 m erweitert. Damit sind die Betonplatten nahezu vollständig umrandet.
 

24.09.2007

Das Pergolavordach ist mit Bitumenbahnen eingedeckt und damit erst einmal dicht. An den Nahtstellen sind die Bahnen mittels Dachpappstiften an den Holzplatten befestigt und mehrfach mit Bitumen verspachtelt.

Drei einzelne Betonplatten liegen in der "Gasse" hinter dem Nebengebäude im Splitbett. Da sie im Gefälle korrekt ausgerichtet sind, kann ich mich an ihnen orientieren, wenn ich das Kieselpflaster anlege.
 

25.09.2007

Das Kieselpflaster umgibt die erste "Solo"-Betonplatte.
 

01.10.2007

Endlich: Kieselpflaster am Nebengebäude ist vollständig verlegt.
 

04. - 05.10.2007

Im Inneren des Nebengebäudes liegen nun auch ein paar Betonplatten. Damit ist der Boden am Nebengebäude nahezu fertiggestellt - es muss nur noch das Kieselpflaster verfugt werden.
 

13.01.2008

Das Kieselpflaster im Außenbereich des Nebengebäudes ist verfugt.
 




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