(von mir Gesammeltes und Angelesenes ohne Gewähr: Verbesserungstipps sind erwünscht)
Allgemeine Hinweise
Die Ausführungen beschränken sich auf schwimmenden Estrich, der so heißt, weil er durch Dämmstoffe von den übrigen Bauteilen getrennt sein muß. Er ist somit frei beweglich.
Aufgaben des Bauleiters
Die Anwesenheit des Bauleiters ist bei kritischen Phasen erforderlich. Es muss eine Kontrolle der mangelfreien Erstellung der Leistung durch den Bauleiter erfolgen. Dies gilt beispielsweise dann, wenn die erbrachte Leistung später nicht mehr kontrolliert werden kann, weil sie von anderen Bauteilen verdeckt ist. Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich bei Abdichtungsarbeiten gegen Feuchtigkeit und im Hinblick auf den Wärmeschutz.
Bei diesen Arbeiten wichtige DIN-Normen
Bewegungsfugen bei beheizten Estrichen: 18560, Teil 2
Ebenheitstoleranzen: DIN 18202
Abdichtung: DIN 18195
Estrichdicke: DIN 18353
Schallschutz: DIN 4109, wobei die DIN nicht mehr dem anerkannten Stand der Technik entspricht. Dies gilt ganz besonders dann, wenn Bauteile konstruktiv einen höheren Schallschutz gewährleisten würden, aber durch mangelhafte Ausführung lediglich ein Schallschutz nach DIN erreicht wird.
Planung
Heizestriche (Fußbodenheizung im Estrich) benötigen ab einer bestimmten Größe Bewegungsfugen. Gibt es mehrere Heizkreise in einem Raum, so erhält jeder ein eigenes Estrichfeld. Die einzelnen Felder sind durch Bewegungsfugen voneinander abgegrenzt, da unterschiedliche Temperaturen sonst zu Spannungen führen würden. Diese Fugen dürfen nicht mit Spachtelmasse gefüllt (verhindert Bewegung des Estrichs) oder mit starren Bodenbelägen bedeckt (Fliesen brechen) werden!
Für die Planung bedeutet das, dass man im großen Wohnzimmer sehr genau auf die Lage der Heizkreise achten sollte, sonst durchzieht später eine Dehnungsfuge an ungünstiger Stelle den Wohnraum.
Prinzipiell kann man eine Badewanne auf dem Estrich oder dem Rohfußboden aufstellen. Nachteilig bei Aufstellung auf dem Rohfußboden ist die erhöhte Sturzgefahr bei Verlassen der Badewanne, die Abdichtung ist schwieriger (Wasser läuft dem Gefälle folgend gerne unter die Wanne) und der Schallschutz schlechter (die Wannenfüße stehen direkt auf der Betondecke, der Schall wird in Nebenräume und darunter liegendes Geschoß übertragen).
Eine Verlegung der Fußbodenheizung unter der Badewanne ist kritisch, da sich die Gefahr von Spannungsrissen im Estrich erhöht.Estrichchemie
Es gibt verschiedene Arten von Estrichen, je nach Art des Bindemittels. Die beiden wichtigsten sind der Zementestrich und der Anhydritestrich. Letzterer wird bevorzugt bei Einbau einer Fußbodenheizung verwendet. Sein Vorteil ist eine bessere Raumbeständigkeit (weniger Schwund, weniger Spannung). Bewegungsfugen sind oft nicht erforderlich. Anhydritestrich trocknet auch schneller als Zementestrich. Sein Hauptnachteil ist jedoch, dass er bei längerer Feuchtigkeitseinwirkung eine abnehmende Druckfestigkeit besitzt.
Zementestrich darf nicht zuviel Wasser enthalten. Die Mischung sollte nahezu erdfeucht sein, denn bei höherem Wasseranteil bildet sich schädliche Zementschlempe an der Oberfläche. Es kommt zu Absandungen und mangelhafter Verdichtung. Idealerweise wird der Zementestrich bei Temperaturen von 10 - 15 Grad Celsius verlegt. Ist es wärmer, erfolgt eine schnellere Wasserabgabe, wodurch es zu mürben und abgesandeten Estrichoberflächen kommen kann. Soll die Estrichoberfläche roh genutzt werden (z. B. im Keller), kann durch Tränkstoffe auf Fluat-, Silikat- oder Kunststoffbasis die Oberflächenhärte und die Abriebfestigkeit erhöht werden.
In Anhydritestrichen wird als Bindemittel ein dem Gips ähnlicher Anhydritbinder zugegeben. Daher darf er keiner dauerhaften Feuchtigkeit ausgesetzt werden, da es sonst in einer chemischen Reaktion zwischen dem CaSO4 und dem Zement zur Bildung von Ettringit Ca6Al2[(OH)4/SO4]3·24H2O, auch 26 H2O kommt. Dies würde z. B. zum Abplatzen von Fliesen führen. Daher muß der Anhydritestrich in Feuchträumen versiegelt werden, z. B. duch eine Kunstharz-Dünnbeschichtung.Schallschutz, Feuchtigkeitsschutz und Wärmeschutz durch korrekte Verlegung
Für den schwimmenden Estrich ist die Trennung von allen anderen Bauteilen besonders wichtig, da sonst kein ausreichender Schallschutz erzielt wird. Dies wird durch folgenden Aufbau erreicht:
- An Rohrdurchführungen der Bodenplatte sind besondere Abdichtungsmaßnahmen (Bitumen Dickschichtmasse?) erforderlich, damit es nicht zu einer Durchfeuchtung des Estrichs kommt. Laut IBG-Baubeschreibung erfolgt im Erdgeschoß zuerst eine Abdichtung nach DIN 18195.
- Ca. 10 mm starke Randstreifen (am besten mit Folie versehen als gleichzeitige Trennschicht) müssen an allen die Fußbodenkonstruktion durchdringenden Bauteilen und Türen als "Bewegungsfuge" (zum Auffangen der Wärmeausdehnung des Heizestrichs) umlaufend und ohne Unterbrechung angebracht werden. Dadurch werden Schallbrücken vermieden. Aus dem gleichen Grund dürfen die Randdämmstreifen nicht in Höhe des Estrichs angeklammert werden!
Der Randsteifen muss über den fertigen Fußboden reichen und darf erst nach dem Verlegen der Oberbelags abgeschnitten werden, damit während der Fußbodenarbeiten keine Schallbrücken entstehen. Beim Fliesen/Parkettlegen ist es übrigens sehr wichtig, dass kein Kleber zwischen Wand und Estrich läuft! - Laut IBG-Baubeschreibung wird im EG eine 8 cm dicke Dämmung unter dem Estrich verlegt (WLG 040). Diese Dämmung muss die Anforderungen der EnEV als Wärmedämmung erfüllen und dient gleichzeitig als Trittschalldämmung. Im OG sind es laut IBG-Baubeschreibung 4 cm Trittschalldämmung.
Als Dämmschicht kommen Hartschaum- ("verflüchtigen" sich im Laufe der Jahre) bzw. Mineralwolleplatten (drücken sich im Laufe der Jahre zusammen) in Frage. Die Platten müssen im Verbund verlegt werden und dürfen nicht in Form kleiner "Puzzlestücke" zusammengesetzt werden.
Leitungen, die auf dem Rohboden liegen (z. B. Elektroinstallation, Wasserleitungen), müssen in eine Ausgleichsschicht gebettet werden (z. B. eine Perliteschüttung), bevor auch über ihnen die Dämmschicht aufgebracht wird.
Wurde ein folierter Randstreifen verwendet, so wird die Dämmung unter diese Folie geschoben. - Die Trennfolie = Trennschicht muss so auf der Dämmung verlegt werden, dass sich der Estrich nicht mit der Wärme- und/oder Trittschalldämmung verbindet, damit Schallprobleme vermieden werden. Sie verhindert das Eindringen von Feuchtigkeit in die Wärmedämmung bei der Estrichverlegung. Die Bahnen sollte ca. 10 cm überlappen. Am Wandanschluss wird die Trennfolie über die Folie der Randdämmung gelegt.
- Dort, wo laut Fugenplan Dehnungsfugen vorgesehen sind, wird ein Fugenprofil )PVC oder verzinktes Blech) hingestellt. Scheinfugen können beim Fließestrich durch das Einlegen von kreuzförmigen Fugenprofilen in den frischen Estrich erzeugt werden (beim Heizestrich natürlich erst nach Aufbringen des Deckgusses, s.u.).
- Beim Nassverlegesystem werden die Heizrohre der Fußbodenheizung an Befestigungselementen angebracht, so dass sie etwas Abstand zur Wärmedämmung haben, damit sie vom Estrich voll umschlossen werden. Der Abstand zwischen den Heizrohren liegt bei 5 - 10 cm in den bis zu 1 m breiten Randzonen (z. B. vor Fensterflächen) und bei 15 - 30 cm in Aufenthaltszonen. Sie werden bevorzugt spiralförmig verlegt (schlangenförmig ist aufwendiger).
- Vor dem Aufbringen des Heizestrichs ist eine Druckprobe mit mind. dem 1,3-fachen Betriebsdruck durchzuführen. Während des Verlegens des Heizestrichs bleiben die Leitungen unter Druck, damit Beschädigungen sofort festgestellt werden können. Außerdem sollte man darauf achten, dass eine genügende Anzahl an Messpunkten (Markierungen zur Messung der Estrichrestfeuchte) gesetzt wird.
- Die Mindestdicke für Estriche liegt bei 35 mm. Da aber Unebenheiten der Betondecke ausgeglichen werden müssen, ist in der Praxis eine Einbaustärke von 40 - 45 mm erforderlich. Nach DIN 18353 sind Estriche auf Dämmschichten zur Aufnahme von Stein- und keramischen Belägen mindestens 45 mm dick auszuführen, Zementestriche müssen zudem bewehrt sein. Laut IBG-Baubeschreibung hat der Zementestrich eine Dicke von 6 cm.
Beim Einbringen eines Fließestriches muss der Schlauch kurz über dem Boden gehalten werden, damit sich kein Wasser vom Estrichmörtel trennt. Außerdem muss regelmäßig das richtige Fliessmaß festgestellt werden (Konsistenzprüfdose). die Einbringrichtung hängt von der Überlappung der Trennfolienstreifen ab: der Strich muss von der ober zur unteren Trennschichtlage fließen, damit kein Estrich in die Dämmung gelangt, was die Dämmwirkung beeinflussen würde. Ist eine Fußbodenheizung vorhanden, so wird der Fließestrich in zwei Durchgängen eingebracht (Vorguss bis auf 2/3 der Estrichhöhe, wobei die Rohre natürlich nicht aufschwimmen dürfen - ggf. beschwert sein müssen; Deckguss, sobald der Vorguss begehbar ist; falls eine längere Wartezeit zwischen den beiden Arbeitsschritten liegt, muss der Vorguss angenässt werden). - Nach dem Einbringen wird der Fließestrich mit dem Besen durchschlagen, um Luftblasen zu entfernen.
- In den frischen Estrich werden manchmal Scheinfugen eingeschnitten, die Schwundrisse während des Trocknungsvorganges verhindern sollen. Sie werden nach der Trocknung mit Zweikomponenten-Harzmaterialien verschlossen und können gefahrlos mit Bodenbelägen überdeckt werden.
- Nach frühestens 7 Tagen wird bei Anhydritestrich mit dem Aufheizen begonnen. Über die Aufheizung der Fußbodenheizung ist ein Protokoll anzufertigen.
Trocknung
Als Faustregel gilt, dass ein Zementestrich nach 4 - 6 Wochen trocken ist, wobei die Luftfeuchte aber unter 70% liegen muss. Daher sollte man während der Trocknungsphase möglichst oft lüften (muss ein IBG-Bauherr selber machen! Man kann zu diesem Zweck auch eine Liste im Haus führen, auf der eingetragen wird, in welchem Zeitraum von wem gelüftet wurde; so ist nachweisbar, dass ausreichend gelüftet wurde). Unter Umständen muss auf Trocknungsgeräte zurückgegriffen werden, die das Wasser durch Kondensation aus der Raumluft entfernen. Brenner sind ungeeignet, da bei den Verbrennungsprozessen Wasser als Reaktionsprodukt entsteht: die Luft würde zwar warm, aber auch feuchter.
Ein Anhydritestrich kann dagegen schon nach ca. 7 - 10 Tagen ausgehärtet sein, wenn entsprechende Zusätze beigemischt wurden.
Vor dem Verlegen der Bodenbeläge ist bei einer Fußbodenheizung ein langsames Aufheizen des Estrichs erforderlich. Dadurch wird rechtzeitig festgestellt, ob der Estrich sich bei höherer Temperaturänderung schadensfrei ausdehnt bzw. verkürzt. Über das erstmalige Aufheizen sollte vom Installateur ein Auf- und Abheizprotokoll erstellt werden.
Parkett und PVC-Böden erfordern eine höhere Durchtrocknung als Fliesen oder Teppichboden. Die Restfeuchte ist messbar. Hierzu gibt es Aktiveletroden, mit deren Hilfe eine zerstörungsfreie Feuchtigkeitsmessung möglich ist, Tiefenelektroden, für die Löcher in den Estrich gebohrt werden müssen, und die als gerichtliches Beweismittel anerkannte CM-Methode (Calciumcarbid-Methode), deren Basis die chemische Reaktion von Calciumcarbid mit Wasser zu Acetylen ist. Will man Fliesen legen, so liegt der Grenzwert eines Anhydritestrichs bei ‹ 0,3 CM-%, bei einem Zementestrich bei ‹ 2,0 CM-%. Trotz allem kann es zu Schäden kommen, da die Feuchtigkeitsmessung nur stichprobenartig erfolgt.
In den ersten zwei Jahren ist die Luftfeuchte im Neubau relativ hoch und es sollte häufig gelüftet werden. Ansonsten kann es zu Aufwölbung, Fugenbildung, Schüsselung, Welligkeit, Hohlstellen, einem Ablösen des Belags vom Untergrund, etc. kommen.
Während der Trocknung verändert sich der Zementestrich charakteristisch. Eine anschauliche Schilderung hierzu habe ich im Forum von www.bau.de gefunden:
Das Leben des Estrichs
Zementestrich hat neben vielen bekannten Vorteilen auch "Haken und Ösen" Der "Lebensweg" eines Zementestrichs auf Trennlage oder Dämmung ist wesentlich ausgeprägter als bei einem Calciumsulfatestrich. Ein Verbundestrich zeigt dieses Phänomen nur in sehr schwacher Form.
Geburt:
Der Estrich wird eingebaut und ist innerhalb der Toleranzen völlig planeben und noch naß.
Babyphase
Nach der Hydratation setzt die Trocknung ein. Innerhalb dieser Zeit (i. d. R. 4 Wochen) kommt es zu der bekannten Schüsselung. Die Ränder des Estrich biegen sich nach oben, wie die bekannte Käsescheibe nach 12 Stunden "Lufttrocknung". Ursache dafür ist die oberflächliche Trocknung und die damit verbunden Schrumpfung. Unten kann die Feuchtigkeit durch die Trennlage / Dämmung nicht entweichen. Die Platte wird krumm. Darauf wird dann der Belag mit Mörtel befestigt. Manchmal wird der Estrich auch in den Ecken nachgeschliffen oder teilweise in der Mitte gespachtelt, damit er wieder die notwendige Ebenheit errreicht. Die Randfugen werden mit elastischen Fugmaterialien verschlossen.
Pubertätsprobleme
Nach ein bis zwei Jahren ist der Estrich völlig ausgetrocknet. Die Senkung durch die Komprimierung der Dämmung um 1 - 3 mm ist durchaus zulässig. Gleichzeitig hat sich der Estrich "gestreckt" und legt die Ecken wieder runter. Dadurch werden die Silikonfugen abgerissen und der Kunde meint ein "Mangel" ist da. Der Handwerker hat dann Mühe zu erklären, daß diese Abrisse von bis zu 5mm "Wartungsfugen" sind (siehe auch ZDB Merkblatt "Bewegungsfugen in Bekleidungen aus Fliesen und Platten, 09 / 1995)"
Midlife Crisis
Der Endzustand wird nach 3 - 4 Jahren erreicht. Schwindungsvorgänge sind die Ursache dafür, daß sich der Estrich leicht zusammenzieht, diesmal allerdings von unten. Der Oberboden (Naturstein / Keramik) schrumpft allerdings nicht, wie die hydraulischen Baustoffe. Die Bauteilverkürzung über den gesamten Zeitraum des Schwindens beträgt 0,1 bis 0,3 mm pro einen Meter Länge Die Folge ist, daß die Ecken sich absenken und die Mitte sich hochwölbt. Die Wartungsfugen klaffen dann recht deutlich und die Türe kann schleifen. Sollten Sie Ihren Tresor während der Renovierung in die Mitte des Raumes stellen, kann es leicht passieren, daß sich mit einem großen Knall die Spannungen entladen und der Oberboden sich vom Estrich lößt oder der Boden zerbricht.
Allerdings kann diese Spannungsentladung durch mangelhafte Trennung der Estrichplatte zu anderen Bauteilen (Wände, andere Bodenplatten) provoziert werden. Dann kann es durchaus zu spontanen kleinen Erdbeben in Ihren Zimmern kommen. Verhindern kann man den letzten Effekt nur durch Verwendung von Teppichen oder anderen Weichbelägen. Knackende Estriche können aber noch mehr Ursachen haben, die im Einzelfall untersucht werden müssen.Weitere typische Mängel
Wellen im Estrich entstehen durch schlechtes Abziehen und Glätten. Die Toleranz ermittelt man laut DIN 18202 durch folgendes Verfahren:- Messlatte an zwei Erhebungen auflegen. Abstand zwischen den Erhebungen messen.
- Abstand zwischen Unterkante der Meßlatte und der tiefsten Stelle ermittelen
- In der DIN 18202 ist nachlesbar, welche Ebenheitstoleranzen zulässig sind. Für Estrichböden gilt z. B. dass bei einem Abstand von 0,1 m nur 2 mm Toleranz zulässig sind, bei 1 m schon 4 mm, bei einem Abstand von 4 m sogar 10 mm.
Sprünge und Absätze sollten bei flächenfertigen Oberfllächen vermieden werden (sofern sie nicht der Flächengestaltung dienen). Größere Unebenheiten können durch Spachtel- oder Ausgleichsmasse ausgebessert werden. Wichtig ist dabei die korrekte Vorbehandlung des Untergrunds, da es sonst zu einer Ablösung der Ausgleichsschicht kommen kann.
Werden die Randdämmstreifen zu früh abgeschnitten (vor dem Verkleben der Bodenbeläge), so kann Baumaterial (Kleber, Spachtelmasse,...) in die Fuge hineinlaufen oder der Bodenbelag selbst erhält Wandkontakt. Es entstehen Schallbrücken. Zu Kontrollzwecken klopft man den Estrich mit einem Gummihammer ab - erhöht sich der Klang, so liegt eine Schallbrücke vor. Befindet sich in diesem Bereich eine dauerelastische Versiegelung, so kann man in diese mit einer Prüfnadel einstechen, um evtl. einen festen Widerstand zu ertasten. Die Versiegelung erleidet dabei keinen dauerhaften Schaden - sie schließt sich nach Entfernen der Nadel wieder.