Bauen mit der IBG - Tipps


Tipps zu den Maurerarbeiten
(von mir Gesammeltes und Angelesenes ohne Gewähr: Verbesserungstipps sind erwünscht)


Allgemeine Hinweise
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Aufgaben des Bauleiters
Die Anwesenheit des Bauleiters ist bei kritischen Phasen erforderlich. Es muss eine Kontrolle der mangelfreien Erstellung der Leistung durch den Bauleiter erfolgen. Dies gilt beispielsweise dann, wenn die erbrachte Leistung später nicht mehr kontrolliert werden kann, weil sie von Erdreich oder anderen Bauteilen verdeckt ist. Besondere Aufmerksamkeit ist erforderlich bei Abdichtungsarbeiten gegen Feuchtigkeit und im Hinblick auf den Wärmeschutz.

Bei diesen Arbeiten wichtige DIN-Normen
Schallschutz: DIN 4109, wobei die DIN nicht mehr dem anerkannten Stand der Technik entspricht. Dies gilt ganz besonders dann, wenn Bauteile konstruktiv einen höheren Schallschutz gewährleisten würden, aber durch mangelhafte Ausführung lediglich ein Schallschutz nach DIN erreicht wird.

    Arbeitsschritte und Kontrollen

  1. Feuchtigkeitsschutz

    Als Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit muß unter der ersten Steinreihe eine spezielle Folie (Mauerwerkssperrfolie) horizontal ausgebracht werden. Dies gilt sowohl für Außen- als auch für Innenwände.

    Unter Fensterbänken muß jeweils eine Folie eingebaut werden.
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  3. Mauerwerk

    Das Mauerwerk darf nicht aus verschiedenen Steinarten aufgebaut werden. Ein solches Mischmauerwerk führt später zu Rissen im Putz. Das Foto zeigt einen Kalksandsteinsturz im Porenbetonmauerwerk. Risse entstehen aber auch, wenn die Verbindung der einzelnen Wände nicht korrekt ausgeführt wird, d. h. sie müssen verzahnt bzw. durch Maueranker verbunden werden. Die Gefahr der Rissbildung ist auch erhöht, wenn die Fensterbrüstungen nicht in einem Arbeitsgang mit dem Außenmauerwerk erstellt werden. Bei starker Sonneneinstrahlung müssen die Steine vorgenässt werden.

    Nicht tragende Wände werden vor dem Betonieren eine Decke nicht raumhoch gemauert, damit sie beim Gießen des Betons nicht belastet werden. Beton, der durch die Filigrandeckenelemente hindurchfließt und so einen Deckenanschluß der unbelasteten Wand erzeugt, muß eintfernt werden. Die Anbindung dieser Wände an die Decke erfolgt mit einem elastischen Material, vor das eine Art Gitter kommt, damit der Putz nicht reißt.

    Tragende Wände werden raumhoch gemauert. Zwischen Betondecke und Mauerwerk muß vor dem Betonieren im Bereich zur Innenseite längs der Unterkante der Decke ein Streifen weiches Material (heißt das Gleitlager ???) ausgelegt werden. Dies dient dazu, die Last aus der Decke möglichst zentrisch in die Wand zu übertragen, denn durch die normale Durchbiegung der Decke würde sonst der Randbereich der Wand zu starken Zuglasten ausgesetzt werden - es kann zu horizontalen Rissen im Mauerwerk auf der Hausaußenseite oder in Fensterpfeilern kommen. Diese Gefahr besteht besonders bei Steinen geringer Durckfestigkeit, wie z. B. Porenbetonsteinen (die Zugfestigkeit eines Steines entspricht nur etwa 1/10 seiner Druckfestigkeit).

    Die Steine dürfen nicht so wie auf dem Foto Fuge auf Fuge gemauert werden - eine Überlappung um mind. 1/3 der Steinbreite ist zu empfehlen.
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  5. Maßtoleranzen

    Die Öffnungen für Türen und Fenster dürfen gemäß DIN 18202 nur um 12 mm von den Planungsmaßen abweichen. Lichte Maße im Aufriss z. B. unter Decken dürfen nur um 16 mm abweichen (bis 3m Aufrisshöhe). Beim Grundriss (Längen, Breiten) gelten bis 3 m noch 12 mm als vertretbar, zwischen 3 und 6 m sind es 16 mm, zwischen 6 und 15 m bereits 20 mm.
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