Aussenanlagen - Zaunbau


Zuerst haben wir Erfahrungen beim eines Zaunes auf der Hangflorstützmauer gesammelt. Als nächstes kam ein Flechtzaun, der im Anschluss an das Nebengebäude errichtet wurde.


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Stützmauerzaun

 

7.06.2004 Einkauf

Am Wochenende haben wir diverse Baumärkte aufgesucht und die Preise mit denen von Internetanbietern verglichen. Heute habe ich dann das Material gekauft: Bodeneinschlaghülsen inkl. Schrauben bei Hornbach, 110 cm lange kesseldruckimprägnierte Holzpfosten bei Bauhaus und die Zaunelemente bei self Heim und Garten.

"Warum bauen die auf der Mauer noch einen Zaun?", ist jetzt eigentlich eine naheliegende Frage. Nun ja, einerseits planen wir, den beim Bau anfallenden Erdaushub zur Nivellierung des Grundstücks zu nutzen, so dass von unserer Seite aus die Mauer im Erdreich verschwindet. Andererseits hält unser Nachbar mehrere große Hunde. Die sind zwar alle sehr lieb und umgänglich, aber trotzdem hat einer der Rüden einen kleinen Hund von Katjas Vater getötet. Vor diesem Schicksal möchten wir unseren Hund bewahren.

8.06.2004 Lasieren

Ich mache mich daran, die Pfosten zu lasieren. Zu meinem Entsetzen funktioniert die vorsorglich gekaufte Sprühpistole nicht - es kommt in etwa das heraus, was man bei einer Wasserpistole erwarten würde. Die Gebrauchsanweisung hilft mir auch nicht weiter. Daher greife ich zu traditionellen Farbrollern. Für einen erneuten Schock sorgt der Farbton der palisanderfarbigen Lasur: er gleicht frappierend der Farbe der Hangflorsteine und ist am ehesten als mahagonifarben zu bezeichnen. Wir wollten aber lieber einen fast schwarzen Farbton, so wie es auf der Packung abgebildet ist. Als Chemikerin entschließe ich mich, trotzdem weiter zu machen, denn manche Farbstoffe oxidieren an der Luft und zeigen erst dann den korrekten Farbton. Im äußersten Notfall werde ich morgen mit schwarzer Lasur überstreichen und die Farbe zusammen mit der Sprühpistole umtauschen.

9.06.2004

Leider haben sich meine Erwartungen nicht ganz erfüllt. Zwar ist die Farbe nachgedunkelt, aber nur bis zum Farbton "Teak". Also mache ich mich mit einem der Pfosten, der Spritzpistole und den beiden Farbtöpfen auf zum Pennymarkt, wo man mir problemlos mein Geld zurück erstattet. Zu allem Übel ist die Angebotsware bereits abverkauft und ich muss bei Raiffeisen die schwarze Lasur zum zigfachen Preis des Pennymarktangebotes erwerben. Dann streiche ich alle Pfosten einmal in "Ebenholz".

10.06.2004 Beginn der Phase "Montage, Lasieren, Montage, ..."

Trotz des feuchten Wetters haben wir heute die Pfosten gesetzt. Es fehlen nur noch die letzten drei (dort wo die Hangflor-Stützmauer verspringt). Dafür müssen wir eine Verschalung machen und Anker in Beton setzen, damit sie hinter der Hangflor-Stützmauer stehen können.

Verschraubungstipp: Michael hat mit einer im Stativ montierten Bohrmaschine die auf den Pfosten angezeichneten Löcher mit einem kleineren Durchmesser vorgebohrt, dann die Hülse aufgesetzt und dann mit einem dickeren Bohrer das Bohrloch so erweitert, dass es genau zu den Unregelmäßigkeiten der Bohrlöcher in den Hülsen passte. So ließen sich die Schrauben leicht durchschieben.

11.6.2004

Als Querriegel werden wir gehobelte Latten (4 x 6 x 300 cm) verwenden, die ich heute bei Hornbach gekauft und schwarz lasiert habe.

13.6.2004

Wir haben die gestern lasierten Querriegel montiert.

14.6.2004

Ich habe drei Zaunelemente lasiert und bereue es bitter, dass ich sie nicht naturfarben lassen wollte... Michael hat von jedem Zaunelement (außer dem ersten) die links überstehende Querlatte eingekürzt, damit sich später ein einheitlicher Senkrechtlattenabstand ergibt.

15.6.2004

Unser Nachbar hat noch die letzten überstehenden Äste gekappt und dann konnten wir heute die ersten vier Zaunelemente anschrauben. Die anderen werden wir in den nächsten Tagen peu a peu lasieren und anbringen. Außerdem liegt schon ein "bisschen" Erde vor der Hangflorstützmauer.

19.6.2004

Nach dem Schock vom Mittwochabend (Gespräch mit Oberbauleiter und Niederlassungsleiter der IBG-Filiale Hattingen, vgl. Planung, 16. Juni) haben wir erst mal eine Pause eingelegt. Der heutige Tag stand jedoch wieder ganz im Zeichen des Zaunlasierens. Fünf weitere Elemente sind ebenholzfarben geworden...

20.6.2004

... und heute weitere vier. Die gestern lasierten haben wir heute montiert. Bevor wir weiter machen können, müssen wir die letzten Pfosten einbetonieren. Aber das muss noch warten, bis die Erdarbeiten für das Haus fertig sind.

9.10.2004

Nachdem endlich das Gerüst abgebaut war, konnten wir ein paar weitere Zaunelemente montieren. Jetzt ist nur noch eines übrig, das aber erst eingepasst werden kann, wenn unser altes Gartenhäuschen in die Ecke versetzt worden ist. Vor dem Zaun haben wir mittlerweile auch zahlreiche Pflanzen und Blumenzwiebeln in die Hangflor-Stützmauer eingesetzt und mit Rindenmulch abgedeckt.
 

Flechtzaun

 

24.09.2005 - 9.10.2005 Punktfundamente

Eigentlich könnte man so ein paar Punktfundamente mit H-Pfostenträgern mal eben ganz schnell erstellen, wenn da nicht zuerst die Abbrucharbeiten und Rodungsarbeiten wären. Und wenn das Grundstück eben wäre und seine endgültige Höhe hätte. Aber so ... ist es leider ziemlich aufwendig und langwierig - die ersten beiden Punktfundamente kosteten den ganzen Arbeitswillen eines Wochenendes.

26.09.2005

Die Flechtzaun-Elemente haben wir jetzt schon bei Praktiker gekauft, weil dort in dieser Woche wieder mal eine 20%-Aktion angelaufen ist.

2.10.2005

Zwei weitere Punktfundamente sind fertig geworden.
 

4.10.05 Ich hasse Lasieren...

... aber es muss halt sein. Die ersten Pfosten sind schwarz. Punktfundament Nr. 5 ist auch betoniert.

5.10.05

Mit dem Lasieren der Pfosten bin ich fertig geworden. Jetzt stehen mir noch die Flechtzaunelemente bevor.
Punktfundament Nr. 6 ist erstellt. Ist ehe eine Betonsäule: 60 cm ragen über die derzeitige Geländeoberfläche und mind. 40 cm sind noch im Erdreich versenkt.

6.10.05

Zwischen den Punktfundamenten haben wir gebrauchtes Großpflaster aus Sandstein im Mörtelbett verlegt.

Die ersten 4 Pfosten sind auch schon montiert.

7.10.05

Um den Höhenunterschied auszugleichen, haben wir die Pflastersteine auch aufeinander gemauert. Dank unserer Trainingsstunden am Nebengebäude ging das ziemlich flott. Nur das Ausfugen war eine Qual.

9.10.05

Das letzte Punktfundament ist aus Stabilitätsgründen etwas ungewöhnlich dimensioniert. Zuerst entstand der Sockel, in dem sich im Säulenbereich auch etwas Anschlussbewehrung für die Säule befindet, die erst 90 min später betoniert wurde. Dadurch hatte der Beton im Sockel bereits etwas abgebunden und wurde nicht mehr aus der Form gequetscht.

10.10.05

Alle Pfosten stehen und zwischen den beiden hintersten Punktfundamenten haben wir eine Reihe Betonsteine gesetzt.
 

22.10.05 und 23.10.05

Es sind mal wieder ein paar Sandsteine gesetzt und verfugt. Außerdem ist das Grundstück im Bereich der Randsteine eingeebnet.
 

29.10.05

Die Mörtelreste, die vom Kieselpflasterwerk des Tages (vgl. Nebengebäude) noch übrig waren, sind für das Vermauern weiterer Sandsteine verwendet.
 

04 - 05.06.06 Es geht weiter ...

An Pfingsten wurden die ersten drei Flechtzaunelemente schwarz gebeizt ...
 

09. - 11.06.06

... und am nächsten Wochenende die restlichen fünf.
 

24 und 25.06.06

Pro Tag ist mal wieder ein Punktfundament entstanden. Wir haben halt nur eine Schalungsform ...
 

26.06.06

... Nummer drei.
 

27.06.06

Die letzten Sandstein-Großpflastersteine am Ende des zu errichtenden Flechtzauns sind gesetzt. Außerdem habe ich noch ein paar Stellen verfugt.
 

28.06.06

Die Einfassung mit Grauwacke-Großpflaster zwischen den Punktfundamenten an der Rückseite des Nebengebäudes (vgl. 25.06.06) ist entstanden.
 

30.06.06

Drei Pfosten aus Bangkirai sind gesetzt. Um das vierte Punktfundament zu erstellen, musste ich erst einmal die gebrauchten alten Klinker umstapeln.
 

01. und 02.07.06 Pfosten stehen alle

Punktfundament und Pfosten Nr. 4 sind auch Geschichte.
 

04.07.06 und 06.07.06

Mit Mörtelresten von anderen "Baustellen" (vgl. Schuppenwand) werden die Großpflastersteine peu a peu verfugt.
 

17.07.06

Die alte Grenzmauer wird um eine Reihe Betonsteine erhöht. 4 Steine fehlen noch, dafür lohnte es sich nicht den Betonmischer nochmals anzuwerfen. Sie werden morgen gesetzt.
 

18.07.06

Die 4 "Steinchen" sind gesetzt. Jetzt müssen alle nur noch peu a peu verfüllt werden.
 

19.07.06

Wie man auf dem Bild sieht, sind die ersten 3 Steine mit Beton und Mörtelresten ebenso verfüllt wie die Kuhle vor der Grenzmauer mit Kies- und Schotterresten.

Die Morgenfrische haben wir genutzt, um das alte Gartentörchen so weit aufzuarbeiten, dass es wiederverwendbar ist. Ein Pfostenträger ist eingeschlagen und zusätzlich mit Beton im oberen Bereich gesichert. Daneben haben wir noch Großpflastersteine in Beton gesetzt.
 

21.07.06

Mit den Betonresten vom nachbarlichen Kellerbau durften wir die restlichen Betonsteine in Windeseile verfüllen. Schade, dass wir nicht noch irgendwo anders gerade Beton brauchten - genug war jedenfalls da. Zur Nachbehandlung sind übrigens die frischen Betonoberflächen abgedeckt und werden regelmäßig gewässert.
 

23.07.06

Das provisorische Törchen hängt, die Pflastersteine darunter sind verfugt, ebenso fast alle Betonsteine am Ende des Zauns.
 

23.12.06

Im Bereich hinter dem Nebengebäude sind die Balken durch Querbalken ausgesteift. Zur zusätzlichen Stabilisierung will ich nach Weihnachten noch weitere Metallwinkel anbringen.
 

27.05.07 und 02.06.07

Da die nachbarliche Baumaßnahme "aus dem Gröbsten heraus" ist, haben wir uns daran gewagt, den Flechtzaun anzubringen.
 

24.06.07

Und noch eine fummelige Kleinigkeit ist erledigt: Die Schnittkanten der vorderen Flechtzaunelemente sind lasiert.
 

Vorgartenzaun

 

05.10.06

Per Minibagger haben wir den Vorgarten in spe durchwühlt und Reste der alten Gartenmauer entfernt. Dabei sind etwa 2 t Schutt zusammengekommen (3 Hängerladungen), obwohl wir uns auf die Teilstücke beschränkt haben, wo wir unsere Zaunpfosten einbetonieren wollen (und selbst davon haben wir noch nicht alle bereinigt).
 

06.10.06

Beim Graben der Pfostenlöcher (im Bild mit Holzpaletten abgedeckt) fand sich nochmals fast 1 t Bauschutt. Und für weitere Spannung sorgte die Telekom: Irgendwann in den 80ern wurde wohl versehentlich die Versorgungsleitung für alle nachfolgenden Häuser auf dem Grundstück statt auf der Straße verlegt - natürlich genau dort, wo die Pfosten hin sollen. Ein Außendienstler durfte sich vor Ort davon überzeugen, dass das Kabel dort liegt und dass ich es dort nicht haben will...
 

09.10.06

Die Pfosten wurden von der Fa. Metallbau Göbel geliefert und festgesetzt. Danach war Betonieren in Eigenleistung angesagt. Die Löcher sind bereits halb gefüllt, so dass morgen die Hilfkonstruktionen entfernt werden können.
 

10.10.06 Pfosten fertig

Die Hilfskonstruktionen sind entfernt und die Betonarbeiten an den Pfostenfundamenten sind abgeschlossen.
 

29.11.06

Klinker für die Verkleidung der Metallpfosten wurden angeliefert. Da wir vielleicht noch für andere Arbeiten ein paar Klinker benötigen werden, haben wir direkt die günstigste Liefermenge - 3 Paletten - bestellt.
 

02.04.07

Weil noch etwas Zement vom Ausbetonieren der Stellplatzmauer übrig war (vgl. Stellplätze, 02.04.07), sind teilweise die Klinkerauflager um die Zaunpfosten betoniert.
 

04.04.07

Auch die Betonreste vom Setzen der ersten Lagerhözer des Holzdecks (vgl. Terrasse) haben wir wieder für den Aufbau der Klinkerfundamente des Vorgartenzauns verwendet.
 

05.04.07

Erneut wurden Betonreste vom Terrassenbau "verkappt".
 

06.04.07 - 07.04.07

Die Betonreste vom Terrassenbau wurden wieder brav für die Klinkerauflager um die Pfosten des Vorgartenzauns verteilt - vier sind nun fertig.
 

10.07.07

Der Graben für einen Teil der Schiene des Schiebetors wurde ausgehoben, der Aushub (880 kg Schuttgemisch) weggebracht und anschließend die Fundamentbasis betoniert.
 

06.08.07

Der Fundamentgraben für den anderen Teil der Schiene des Schiebetors ist ausgehoben.
 

08.08.07

Beton ist in den unteren Bereich des Fundamentgrabens für den anderen Teil der Schiene des Schiebetors eingefüllt.
 

20.09.07

Der erste Pfosten des Vorgartenzauns ist verklinkert, bei allen anderen sind die ersten Steinreihen gesetzt.
 

28.09. - 01.10.07

Nachdem am Freitag die Platten für die Torbefestigungen durch den Schlosser angebracht worden waren, konnten die Pfosten vollständig verblendet werden.
 

[Fortsetzung: Gartenhaus] [Fortsetzung: Schuppenwand]


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